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Filtration (großtechnisch)

Sowohl in der Trinkwasseraufbereitung als auch in der Prozesswasseraufbereitung ist einer der ersten Aufbereitungsschritte fast immer eine Abtrennung der Trüb- und Schwebstoffe. Wenngleich hierfür diverse Verfahren zur Verfügung stehen, ist das am häufigsten eingesetzte Verfahren die klassiche, abwärts durchströmte Filtration über körnige Filtermaterialien (Festbettfiltration).

Wird sie in der (kommunalen) Abwasseraufbereitung eingesetzt, ist sie der letzte Aufbereitungsschritt vor Einleitung in den Vorfluter (Feinreinigung).

Allen Anlagen ist eines gemein: Arbeitet die Filterstufe effektiv,

  • funktionieren die nachgeschalteten Anlagenteile zuverlässiger
  • erhöht sich die Verfügbarkeit der Gesamtanlage
  • steigert dies die Wirtschaftlichkeit z.T. erheblich

Eine Festbettfiltration verzeiht viele Fehler, d.h. das Filtratergebnis ist auch bei uneffektivem Betrieb häufig in Ordnung. Je nach Anlagengröße kann der (unbemerkte) wirtschaftliche Verlust jedoch erheblich sein.

Die Möglichkeiten zur Überprüfung / Optimierung bestehender Filtrationsanlagen sind vielfältig:

  • Filtermaterial: Rohstoff, Körnung, Einsatzzweck
  • Filteraufbau: Materialkombinationen, Beprobungen, Siebkurven
  • Spülung: Spülprogramm, Spülgeschwindigkeiten, Filterbettausdehnung, Spülbild
  • Anlagentechnik: konstruktive Gegebenheiten des Filters, Spülpumpen, Spülluftgebläse, Filterdüsen, Verrohrung
  • Filterbeladung: Druckverlustmessung über die Filterschichthöhe(n)
  • Pilotversuche

Der tatsächliche Untersuchungsaufwand ist anlagenspezifisch und variiert erheblich.

EVERS ENGINEERING überprüft Ihre Anlage, zeigt Ihnen auf, wo die Ursachen bestehender Probleme liegen und wie man sie wirtschaftlich sinnvoll beseitigt. Häufig ist dies mit deutlichen Einsparungen im anschließenden Betrieb verbunden.

 

EVERS ENGINEERING

Thomas Evers, Dipl.-Ing. (TU)
Moorstraße 6
D – 49545 Tecklenburg

Tel. 05455 96 24 90
info(at)evers-engineering.de